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Auferstehung / Plasmawave
3 Jun - 16 Jul 2022
Auferstehung / Plasmawave

Claudia van Koolwijk zeigt eine Auswahl ihrer über Jahrzehnte entstandenen Portraits.
Ihre Wahlverwandtschaften.
Kommilitonen aus der Kunstakademie stehen Modell, Professoren,
Künstlerfreunde, ihre Familie und sie selbst …
die meistens mit kräftigen Farben (Textilien) und Blumen unterlegten Szenen werden arrangiert und fotografiert. So entstehen immer Bilder voller Pracht, in Anlehnung an verschiedenste Traditionen, die rauschhaft farbintensiv, oft voller Blumen sind.

„Ob ‚Ägypter‘ oder mittelalterliche Allegorien, ob biblisch alchimistische Szenen oder Dürers ‚Melencolia‘, alles wird collagenartig, farbig nachgestellt. Doch ist nichts prätentiös genau: Die Formen sind nur ungefähr, und die Inhalte werden dadurch oft leicht ironisiert. Die Machtsymbole aus Pappmache bedeuten aber nicht so sehr Kritik, sondern eher etwas Spielerisches: Um die Differenz zwischen Technik und Magie, zwischen Spur und Aura im Benjamin’schen Sinne auszuspielen, werden gleichermaßen der Glanz der Oberfläche und die Sinnlichkeit der Farben betont, wodurch die ‚Erscheinung der Ferne‘ und der ‚Eindruck der Nähe‘ stets präsent sind …“
Blazenka Perica

Claudia van Koolwijk wurde 1961 in Düsseldorf geboren.
Sie studierte von 1981 bis 1987 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Fritz Schwegler und Prof. Alfonso Hüppi, dessen Meisterschülerin sie wurde.
Sie lebt in Mettmann bei Düsseldorf.


„ (…) Das Weben ist für Kata Unger, * 1961 in Berlin, eine Technik der Bilderzeugung und zwar in einem System, das dem binären System der Computer null und eins entspricht.
Als der französische Erfinder Joseph-Marie Jacquard Anfang des 19. Jahrhunderts den ersten mechanischen Webstuhl entwickelte, der sich per Lochkarte programmieren ließ, wurde sein System bald zum Vorbild für die Steuerung des ersten Computers von Zuse. Mit der Erfindung des Webstuhls „trennte er als erster die Software von der Hardware“, "schrieb der Sozialhistoriker Hans G. Helms: „Vom ersten mechanischen Webstuhl führt die Entwicklungslinie damit geradewegs zum modernen Elektronengehirn. Wichtig ist der strikte dualistische Aufbau eines Gewebes, das Raster aus Kette und Schuss.“
Dieses Bewusstsein, dass es eine enge Verbindung vom Weben zum Computer gibt, hat einen zentralen Stellenwert in Kata Ungers Arbeit. Die Textur der gewebten Bilder erscheint wie eine Analogie zur punkthaften Auflösung des Bildschirms. Eine der ältesten Techniken des Menschen steht also in einer Linie zu unserer computerisierten Welt.
Dass Kata Unger diese Verbindung zieht und davon fasziniert ist, hat mit ihrem Interesse für zukünftige Entwicklungen in Technologie, in Wissenschaft, für philosophische Fragen und auch und immer wieder für Science-Fiction in Literatur und Film zu tun.“
Marlies Stachowitz
Das Feuerchen im Hôtel-Dieu Die Apologeten Plasmawave
Andrea Antonia als Vishvarupa Beine
Bernd Minnich Burkhard Richter Claudia + Thomas in der Flasche
Elke + Armin Frauen 1 Frauen 2
Frauen 3 Frauen 4 Frauen 5
Frauen 6 Frauen 7 Frauen 8
Harekishna Hoderlein auf Eisbärenfell Katjas Beine
Klapheck Philomene Rüdiger + Bernhardiner
Stefan Demary Udo Vishvarupa 2
Vishvarupa 3
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